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VM Größe & Pool wählen

Die richtige Dimensionierung hängt stark von Ihrer Arbeitslast ab. Ein zu groß dimensioniertes Cluster nutzt seine Ressourcen nicht aus und verursacht höhere Kosten; ein zu klein dimensioniertes Cluster zeigt bei voller CPU- oder Speicherauslastung verschlechterte Leistung oder Fehler.

Eine Übersicht der Instance-Typen C0 bis C8 mit Preisen finden Sie unter Pricing & Limits. Die grundsätzlichen Auswahlkriterien beschreibt Plan auswählen.

Auswahl von Node-Größe und Node-Anzahl

  • Node-Größe: Bestimmt die maximale Menge an Arbeitsspeicher, die einem einzelnen Pod zugewiesen werden kann. Ein Pod kann nie größer sein als der Node, auf dem er läuft. Berücksichtigen Sie, dass ein Teil der Node-Ressourcen für Systemkomponenten wie kubelet und Container-Runtime reserviert ist.
  • Node-Anzahl: Bestimmt CPU, RAM und Speicher des Clusters insgesamt. Mehr Nodes bedeuten mehr Spielraum bei der Lastverteilung und mehr Ausfallsicherheit.

Für Produktionscluster werden mindestens 2 Nodes je Node Pool empfohlen, damit Ihre Anwendung während Upgrades und Wartungsarbeiten erreichbar bleibt.

Datenbasierte Entscheidung treffen

  • Benchmarking und Lasttests: Testen Sie Ihre Arbeitslast nach der Cluster-Erstellung unter simulierter Last, statt die Dimensionierung nur zu schätzen.
  • Ressourcennutzung analysieren: Beobachten Sie CPU- und Speicherauslastung im Tab Analytics und passen Sie die Node-Größe an die tatsächlichen Anforderungen an. Siehe Metriken ansehen.

Zusätzlicher Speicher

Der lokale NVMe-Speicher der Nodes ist an den jeweiligen Node gebunden und eignet sich nicht für dauerhaft zu speichernde Daten. Für dauerhafte Daten nutzen Sie ein Persistent Volume (CSI/PVC) oder S3 Object Storage.

Siehe Storage Features.

Wichtig zu beachten

  • CPU- und RAM-Spitzen: Die CPU-Auslastung eines Kubernetes-Clusters schwankt typischerweise stark, während der Arbeitsspeicherbedarf konstanter bleibt. Dimensionieren Sie die CPU so, dass sie Lastspitzen abfängt.
  • Arbeitsspeicher ist nicht komprimierbar: Erreicht ein Node seine Speichergrenze, werden Pods beendet (OOMKilled). Halten Sie hier bewusst Reserve vor.
  • Änderungen nach der Erstellung: Node-Anzahl und zusätzliche Node Pools lassen sich jederzeit anpassen. Den Instance-Typ eines bestehenden Pools ändern Sie, indem Sie einen neuen Pool anlegen und die Workloads dorthin verlagern.
  • Netzwerke sind endgültig: Die Größe von Pod- und Service-Netzwerk lässt sich nach der Cluster-Erstellung nicht mehr ändern. Planen Sie diese Bereiche von Anfang an großzügig.

Da sich die Node-Anzahl jederzeit anpassen lässt, ist es sinnvoll, eher klein zu starten und anhand echter Messwerte zu wachsen.

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